Sichere Schule – Eingangsbereich

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Anforderungen & Intro

01 | Informationen

Das Erscheinungsbild einer Schule wird insbesondere durch den Eingangsbereich und das angrenzende Foyer geprägt. Die Gestaltung mit Einrichtungsgegenständen, Materialien, Farben und auch Pflanzen gibt jeder Schule eine eigene individuelle und charakteristische Identität.

Wird eine Schule zum ersten Mal betreten, so wünschen sich die Schüler, Eltern oder Besucher nicht nur eine ansprechende Atmosphäre, die durch den Raum und die Nutzer erzeugt wird, sondern auch eine gute Orientierbarkeit. So muss sowohl der Eingangsbereich selbst leicht auffindbar und barrierefrei erreichbar sein als auch der Weg zu den zentralen Bereichen, wie z. B. die Verwaltung, einfach aufzufinden sein.

Die leichte Auffindbarkeit wird erreicht:

  • für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen und Menschen mit kognitiven Einschränkungen z. B. durch eine visuell kontrastreiche Gestaltung des Eingangsbereiches (z. B. helles Türelement/dunkle Umgebungsfläche) und eine ausreichende Beleuchtung;
  • für blinde Menschen mithilfe von taktil erfassbaren unterschiedlichen Bodenstrukturen oder baulichen Elementen wie z. B. Sockel und Absätze als Wegbegrenzungen usw. und/oder mittels akustischer bzw. elektronischer Informationen.

Die taktile Auffindbarkeit kann auch durch Bodenindikatoren erreicht werden. Bodenindikatoren sind z. B. Boden-Strukturplatten, an denen sich blinde Menschen mithilfe ihres Blindenstocks orientieren können.

Anmerkung: Bodenindikatoren werden in der DIN 32984 zu „Bodenindikatoren im öffentlichen Verkehrsraum“ geregelt.