Sichere Schule – Eingangsbereich

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Erste Hilfe - Maßnahmen nach Eintritt eines Unfalls

 

Versorgung von Verletzten

Oft führt ein Ersthelfer die Erstversorgung durch und legt das wei­tere Vorgehen fest. Gegebenfalls ist eine ärztliche Behandlung erforderlich. Wenn Verletzte das 18. Lebensjahr noch nicht über­schrit­ten haben, sind die Eltern zu benachrichtigen (Sorgerecht).

Gegebenenfalls muss gemeinsam mit den Eltern entschieden weden, wie eine schnelle, kompetente und angemessene Versorgung des Verletzten gesichert werden kann. Diese Entscheidung ist jeweils abhängig von Art und Schwere der Verletzung. Im Zweifelsfall ist immer die nächstgelegene Arztpraxis oder der örtliche Rettungs­dienst die richtige Wahl.

Folgende Übersicht kann hierzu eine Hilfestellung geben:

  • Bei leichten Verletzungen, bei denen  voraussichtlich nur eine kurzfristige Behandlung erforderlich ist, kann die nächstgelegene Arztpraxis aufgesucht werden.
  • Bei schwereren Verletzungen sind Durchgangsärzte aufzusuchen. (Durchgangsärzte sind fachlich besonders qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, die von den Unfallversicherungsträgern zugelassen sind. Auskünfte über den nächstgelegenen Durchgangsarzt finden Sie unter www.dguv.de, Webcode 125693)
  • Bei Augen-, Hals-, Nasen- oder Ohrenverletzungen sind Facharztpraxen aufzusuchen.
  • Bei Kopfverletzungen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung oder anderen lebensbedrohlichen Zuständen,  z. B. Erstickungsgefahr, starkem Blutverlust, Kreislaufzusammenbruch oder Herzstillstand ist unverzüglich ein Rettungsdienst anzufordern.