Sichere Schule – Sporthalle

SP

Verglasungen

01 | Informationen

Eingangsbereiche von Sporthallen sollen großzügig wirken und gestaltet sein. Zu einem gelungenen Gebäudedesign und Konzept können Glasfassaden und Türen beitragen. Großzügige Verglasungen in Pfosten-Riegel-Bauweise können eine Tran­spa­renz erzeugen, indem der Innen- und der Außenbereich zu verschmelzen scheinen. Das erzeugt beim Betrachter ein einladendes Gefühl.

Verglasungen oder lichtdurchlässige Wände müssen für Schülerinnen und Schüler leicht und deutlich erkennbar sein. Aus diesem Grund sind Flächen, deren raum­tren­nen­de Wirkung aufgrund der baulichen Gestaltung nicht deutlich wahr­ge­nom­men werden kann, zu kennzeichnen. Dies gilt z. B. für Glasflächen, die nicht über einen Quer­rie­gel verfügen.

Die Erkennbarkeit von Verglasungen wird z. B. durch die Verwendung von farbigem Glas oder Sicherheitsmarkierungen erreicht, die

  • über die gesamte Glasbreite reichen,
  • kontrastreich sind,
  • jeweils helle und dunkle Anteile (Wechselkontrast) erhalten, um wechselnde Lichtverhältnisse im Hintergrund zu berücksichtigen,
  • in einer Höhe von 40 cm bis 70 cm und 120 cm bis 160 cm über Oberkante Fußboden angeordnet werden.

Sich­er­heits­mar­kier­ung­en in Streifenform mit einer durchschnittlichen Höhe von 8 cm und einzelnen Elementen mit einem Flächenanteil von mindestens 50 Prozent des Streifens werden zum Beispiel als ausreichend angesehen. Darüber hinaus erhöhen auffällige Griffleisten an Türen die Erkennbarkeit.