Sichere Schule – Sporthalle

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Raumluft

01 | Informationen

Behaglichkeit stellt sich nicht allein durch die richtige Raumtemperatur ein. Dazu ist auch die gefühlte Temperatur maßgebend. Diese weicht bei höheren Luft­ge­schwin­dig­keit­en (Zugluft) von der tatsächlichen Temperatur ab. Andererseits tritt bei sportlichen Aktivitäten ein deutlich höherer Sauerstoffverbrauch ein und die vorhandene Luft wird mit CO2 angereichert.

In Sporthallen steht aufgrund der Deckenhöhe ein großer Luftraum zur Verfügung, der dem schnellen Anstieg der CO2-Konzentration erst einmal entgegenwirkt. Angesichts der fast durchgängigen Nutzung von Sporthallen ist dennoch mit einem signifikanten Anstieg der CO2-Konzentration in der Raumluft zu rechnen. Hinzu kommen noch Körperausdünstungen und ein Anstieg der Luftfeuchte. Deshalb ist eine Lüftung erforderlich.

Eine natürliche Be- und Entlüftung kann beispielsweise über Fenster oder andere Lüftungsöffnungen erfolgen, dabei ist mindestens ein einfacher Luftwechsel pro Stunde vorzusehen. Für Sporthallen, Geräteturnhallen und Turn­mehr­zweck­hal­len gilt als Richtwert, dass der freie Lüftungsquerschnitt bei 9 % der Fläche des Sportbodens liegen soll. Zugluft ist generell zu vermeiden.