Sichere Schule – Sporthalle

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Volleyball

01 | Informationen

Volleyball

Im Schulsport ist das Unfallrisiko beim Volleyball im Vergleich zu den anderen Ballsportarten vergleichsweise gering. Dies ist auf die beschränkte direkte Auseinandersetzung mit den Gegenspielerinnen und Gegenspielern zurückzuführen. Situationen am Netz mit Angriffs- und Blockaktionen kommen aufgrund der komplexen motorischen Anforderungen eher selten vor.

Verletzungen der Finger überwiegen beim Unfallgeschehen in der Schule. Am häufigsten kommt es beim oberen Zuspiel (Pritschen) zu Fingerverletzungen. Beim unteren Zuspiel (Bagger) treten kaum Verletzungen auf. Schülerinnen und Schüler verletzen sich in der Regel nicht zufällig. Daher sollte dem Üben von Bewegungsfähigkeiten bei der Spielvermittlung genügend Zeit eingeräumt werden.

Kleine Spielformen zur Vorbereitung des Zielspieles ermöglichen es, in überschaubaren Spielsituationen vielseitige Erfahrungen zu sammeln. Differenzierungsmaßnahmen helfen dabei, das sehr unterschiedliche Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler zu kompensieren.

Beim Aufbau der Volleyballeinrichtung sind die baulichen Voraussetzungen zu beachten.