Sichere Schule – Sporthalle

SP

Basketball

01 | Informationen

Sporthallen sind in der Regel mit Basketballeinrichtungen ausgestattet, wobei zwischen Ballwurf-Übungsanlagen und Basketballanlagen unterschieden wird. Beide Varianten bestehen aus einer Tragkonstruktion mit Spielbrett, Ring und Korb. Die Tragkonstruktion kann auf unterschiedliche Weise montiert sein, z. B. fest im Boden installiert, von der Decke abgehängt oder an der Wand befestigt. Schwenkbare Einrichtungen müssen bei der Nutzung in Spielstellung arretiert sein.

Basketballeinrichtungen müssen regelmäßig geprüft werden, für die elektromotorischen Hebevorrichtungen gelten besondere Sicherheitsanforderungen. 

Ist der Freiraum hinter dem Zielbrett kleiner als 1,65 m, so handelt es sich um eine Ballwurf-Übungsanlage. Laut Norm ist dies keine Basketballanlage, weil die Sicherheits- und Bewegungsflächen hinter dem Korb zu gering sind. Deshalb darf sie nur für das Üben von Wurfsituationen verwendet werden und muss entsprechend gekennzeichnet sein. Um das Sportspiel an Übungsanlagen zu vermeiden, sollten diese möglichst nicht gegenüberliegend angeordnet sein und auf Spielfeldmarkierungen ist zu verzichten.

Wesentliche Anforderungen an sichere Basketballanlagen sind:

  • Die Zielbretter müssen ballwurfsicher sein, gerundete Kanten haben und dürfen sich nicht verformen.
  • Bis zu einer Höhe von 2,9 m müssen alle Ecken und Kanten mit einem Radius von mindestens 3 mm gerundet, abgeschrägt oder gepolstert sein.
  • Die Netze müssen so befestigt sein, dass die Spielerinnen und Spieler nicht mit den Fingern an den Befestigungen hängen bleiben können.
  • Die Korbringe müssen fest an den Zielbrettern angebracht sein und einer Belastung von 1050 N standhalten. Auslöseringe dürfen bei Belastung maximal um 30° nach unten wegklappen.

Sowohl der Freiraum – in der Regel der Raum zwischen Spielbrett und Turnhallenwand – als auch die Übungsfläche müssen frei von Hindernissen, wie z. B. Turnbänken oder Ballspieltoren, sein.