Sichere Schule – Aula

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Szenische Vorgänge - Pyrotechnische Effekte

01 | Informationen

Pyrotechnische Effekte werden durch das Sprengstoffrecht geregelt. Für den Umgang mit pyrotechnischen Sätzen und Gegenständen der Klassen I, II, T1 sowie An­zündmitteln in Veranstaltungsstätten ist darauf zu achten, dass nur fachlich geeignete Personen wie Pyrotechniker oder verantwortliche Personen eingesetzt werden.

Pyrotechnische Effekte werden bei Aufführungen gerne genutzt, um span­nungs­ge­la­de­ne Atmosphären und Aktivitäten zu erzeugen. Üblicherweise setzt man auf folgende Effekte, die grundsätzlich nach den nun genannten Anforderungen bewertet werden:

Viele pyrotechnische Effekte lassen sich durch Wasser nicht löschen bzw. brennen nach dem erneuten Kontakt mit Sauerstoff selbstständig weiter. Es sind deshalb in Absprache mit der Feuerwehr geeignete Löschmittel bereitzustellen.

Am 03.07.2017 endete die Übergangsfrist der EU-Richtlinie 2007/23/EG für das Inverkehrbringen pyrotechnischer Gegenstände. Seitdem müssen pyrotechnische Effekte ein CE-Zeichen sowie eine Registriernummer tragen.

Beispiel: (CE-Zeichen) WWWW

XXXX-YY-ZZZZ (Reg-Nr.)

WWWW ist die Kennnummer der benannten Stelle, welche die Überwachung des Qualitätsmanagements vornimmt.

XXXX ist die Kennnummer der benannten Stelle, welche die Baumusterprüfung durchgeführt hat.

YY gibt die Kategorie des pyrotechnischen Gegenstandes an.

ZZZZ ist eine spezifische Nummer zur Identifizierung des Gegenstandes.

Altbestände mit ausschließlicher BAM-Kennzeichnung, die vor dem 01.10.2009 zugelassen wurden und noch nicht das CE-Kennzeichen tragen, dürfen gemäß § 47 SprengStoffG seit dem 03.07.2017 nicht mehr verwendet werden.