Sichere Schule – Schwimmhalle

SH

Beckenboden & -wand

01 | Informationen

Beckenböden und -wände müssen folgende Anforderungen erfüllen:

  • Ebene Gestaltung.
  • Öffnungen in Beckenwänden und -böden sollen eine Breite von 8 mm nicht überschreiten (Ausnahme: Wasseraustrittsöffnungen von Wellenanlagen).
  • Böden weisen, vor allem im Nichtschwimmerbereich (bis zu einer Wassertiefe von 1,35 m), eine der Beckenart und Wassertiefe entsprechende Rutschhemmung der Bewertungsgruppe A oder B auf.
  • Bei Wassertiefen bis 1,35 m soll sich der Boden für die Benutzerin und den Benutzer komfortabel anfühlen (hohe Qualtität der Bodenfliesen, Fugen und Kanten).
  • Bei Becken mit einer Wassertiefe von über 1,35 m (= Schwimmerbereich) soll eine 1,20 m bis 1,35 m unterhalb der Oberkante des höchstmöglichen Wasserstandes umlaufende Beckenraststufe mit einer Auftrittsbreite von mindestens 10 cm vorhanden sein. Vorstehende Raststufen dürfen eine Auftrittsbreite von höchstens 15 cm haben.
  • Änderungen der Neigung müssen deutlich markiert sein, z. B. durch eine Kontrastfarbe und/oder als unterschiedlich wahrnehmbare Beschaffenheit der Oberflächen.
  • Bodenneigungen dürfen bei Übergängen höchstens 30°, Schleppschürzen von Hubböden höchstens 45° gegen die Waagerechte betragen.
  • Senkrechte Übergänge sind nicht zulässig, auch nicht bei einem Übergang in einen Schwimmkanal.
  • Für den Schwimmsport erforderliche Kennzeichnungen auf Beckenböden und -wänden müssen dauerhaft vorhanden sein.