Sichere Schule – Schwimmhalle

SH

Beckeneinbauten & -einrichtungen

01 | Informationen

Beckeneinbauten oder -einrichtungen unter der Wasseroberfläche, wie Sitzstufen, Liegemulden und Sprudelbänke, müssen so angeordnet und abgesichert sein, dass Verletzungen vermieden werden. Dies gilt auch für Haltegriffe, vorgehängte Beckenleitern oder Stützkonstruktionen von Wasserrutschen. Beckeneinbauten und -einrichtungen gelten als sicher gestaltet, wenn

  • der Zugang vom Beckenumgang erschwert ist oder eine Absturzsicherung vorhanden ist
  • sie deutlich erkennbar sind, z. B. durch farbliche Kontraste
  • sie keine scharfen Kanten aufweisen
  • keine Fangstellen vorhanden sind, z. B. für Kopf oder Finger
  • sie keine Aufprallgefahr darstellen

Für Einbauten oder Einrichtungen oberhalb der Wasseroberfläche gilt:

  • Die Sicherheitsabstände zu anderen Einbauten, Einrichtungen und Beckenwänden müssen beachtet werden, z. B. Mindestabstände zwischen Sprunganlagen und Beckenleitern.
  • Beckentreppen und Aufgänge, z. B. zu Sprunganlagen, müssen rutschfeste Oberflächen (Bewertungsgruppe C) aufweisen.
  • Die erforderliche Wassertiefe ist zu beachten.

Alle Beckeneinbauten und -einrichtungen, z. B. auch Wasserrutschen, müssen den zu erwartenden Belastungen (Eigen- und Wasserlast, Last der Benutzerinnen und Benutzer usw.) standhalten. Die Materialien sind hinsichtlich ihrer Beständigkeit gegenüber Chemikalien (u. a. Chlor, Ozon, Reinigungsmittel) und Feuchtigkeit auszuwählen.