Ausflug einer Schulklasse im Wald ©artemstepanov - stock.adobe.com
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Ausflüge

Ausflugsziele im Nahbereich der Schule können zu Fuß erschlossen werden. Aber auch bei der Nutzung anderer Verkehrsmittel, wie ÖPNV oder Reisebus, sind oft weitere Wege zu Fuß erforderlich. Die Wegstrecke, die den Schülerinnen und Schülern dabei zugemutet werden sollte, ist neben dem Alter auch vom individuellen Leistungsvermögen abhängig.

Das Zufußgehen ermöglicht gerade den jüngeren Kindern eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Weg sowie den Eigenschaften des Verkehrssystems. Solche Wege können daher einen wertvollen Beitrag zur Mobilitätsbildung und Verkehrserziehung leisten. Damit Ausflüge sicher und bereichernd für alle Beteiligten – Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal und weitere Betreuungspersonen – sind, ist eine dem Alter und der Zusammensetzung der Gruppe angemessene Planung und Organisation unerlässlich. Viele dieser Aspekte sind bereits Bestandteil der pädagogischen Gefährdungsbeurteilung. Im Idealfall können reine Fußwege, wie zum Beispiel Wanderwege, abseits des Verkehrs genutzt werden. Ist das nicht möglich, sollte die Strecke so gewählt werden, dass möglichst wenig Querungen von Straßen erforderlich sind. Für die erforderlichen Querungen sollten Stellen gesucht werden, an denen eine Lichtzeichenanlage oder ein Fußgängerüberweg vorhanden ist. Zudem sollte mit den Schülerinnen und Schülern in altersangemessener Weise über Verhaltensregeln im Straßenverkehr gesprochen werden. Besonders bei den Jugendlichen der oberen Klassen der Sekundarstufe kann dabei das Thema Ablenkung thematisiert werden. Während des Ausflugs ist durch das Begleitpersonal eine altersangemessene Aufsicht zu gewährleisten. Bei größeren Gruppen sollten die Begleitpersonen zur besseren Sichtbarkeit eine Warnweste tragen. Eine Ausstattung der gesamten Gruppe mit auffälliger Kleidung oder Warnwesten – besonders bei Ausflügen in der Primarstufe und den unteren Klassen der Sekundarstufe – ist zu empfehlen. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten kann die Verwendung von retroreflektierendem Material die Sichtbarkeit zusätzlich erhöhen.