Sichere Schule – Sporthalle

SP

Klettern

01 | Informationen

Klettern macht Spaß – unabhängig von Schwierigkeitsgrad, Alter und Können ist es für Heranwachsende ein Grundbedürfnis. Es gibt wenige Bewegungsformen, bei denen Kinder und Jugendliche ihren Körper besser kennenlernen, Körperkraft erlangen und Geschicklichkeit schulen können.

Klettern bietet die Gelegenheit, selbstbestimmtes Handeln zu erlernen und persönliche, materielle und soziale Erfahrungen zu sammeln. Körperbeherrschung und Kreativität sind genauso gefragt wie Kommunikation und gegenseitiges Helfen. Klettern fasziniert dadurch, dass man sich freiwillig in Wagnissituationen aussetzt, Freuden und Ängste erfährt und lernt, damit umzugehen. Außerdem trägt Klettern zur Verbesserung der Kraft, Ausdauer und Koordination bei.

Grundsätzlich bestehen gegen das Klettern an künstlichen Kletterwänden dann keine Einwände, wenn die notwendigen sicherheitstechnischen und organisatorischen Anforderungen und die Boulder- und Kletter-Regeln erfüllt sind. Dies gilt sowohl für Boulderwände als auch für Toprope- oder Vorstiegswände.  Das Klettern an Toprope- und Vorstiegswänden muss unter der Leitung und Aufsicht von dafür qualifizierten Personen stehen. Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen bieten Lehrerfortbildungseinrichtungen oder der Deutsche Alpenverein e. V. an. Eine Lehrkraft, die Klettern im Rahmen des Schulsports anleitet, muss über spezifische fachliche Voraussetzungen verfügen.

Beim Klettern in der Schule sind die Regelungen der jeweiligen Bundesländer zu beachten.